06.11.2025

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Studienverlaufspläne

Modulhandbücher

Broschüren und Flyer


General Studies (BPO 2010)

Im  Bereich General Studies (GS) müssen Bachelor-Studierende zwei Module außerhalb der Informatik/der Wirtschaftsinformatik wählen, für die mindestens eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wird und für die Credit Points (CP) vergeben werden. Der Umfang der Module ist beliebig. Fehlende bzw. überzählige CP werden mit der freien Wahl verrechnet. 

Vor dem Besuch eines Moduls für General Studies ist mit dem/der Lehrenden zu klären, ob das Modul offen für Studierende der Informatik ist. Die Teilnahmebescheinigungen der absolvierten General-Studies-Veranstaltungen sind im Prüfungsamt abzugeben.

Kompetenzen

Das Ziel von General Studies ist der Erwerb mehrerer der folgenden Kompetenzen:

  • Allgemeine bzw. fachübergreifende Methodenkompetenz,
  • Kompetenzen in anderen Fächern (Studium Generale)
  • Kommunikative, interkulturelle und soziale Kompetenz sowie Genderkompetenz,
  • Ebenso umfasst der Bereich Lehrangebote, die der akademischen Allgemeinbildung oder der Berufsfelderkundung dienen.

Modulkatalog

Für die Orientierung im Gesamtangebot der Universität Bremen wurde ein Modulkatalog für die GS-Angebote entwickelt. Folgende Modulbereiche sind darin enthalten:

  • Fachveranstaltungen anderer Fachbereiche, die sich inhaltlich von den Veranstaltungen im Studiengang Informatik deutlich unterscheiden.
  • Das „Studium Generale“ (Interdisziplinäre Angebote aus anderen Fächern, Theater und Musik, Culture4All, Performance Studies, Gender und Diversity-Studies, Wissenschaftstheorie und Ethik, Nachhaltigkeit u. a.)
  • Schlüsselkompetenzen
  • Fremdsprachen
  • Angebote zur Berufsorientierung und -vorbereitung
  • Praxiserfahrungen
  • GS-Angebote im Rahmen von studienrelevanten Auslandsaufenthalte
  • GS-Angebote im Rahmen von Informatica Feminale

Die GS-Angebote sind im

unter der Rubrik Fachergänzende Studien zu finden. Ein Teil der GS-Angebote nennen sich

und sind vollständig videobasierte Online-Lehrveranstaltungen.

Grenzen

Allerdings gibt es für die Anrechnung auch Grenzen: Nicht angerechnet werden können alle Lehrangebote, die eine weitgehende inhaltliche Überschneidung mit anderen prüfungsrelevant belegten Modulen aufweisen sowie Einführungskurse in konkrete Software-Systeme. Das heißt zum Beispiel:

  • Informatik-/„EDV“-Einführungen aus anderen Studiengängen oder aus dem General-Studies-Bereich der Uni sind nicht anrechenbar (i. d.R. auch keine reinen Einführungen in eine Programmiersprache oder in ein konkretes Softwareprogramm wie zum Beispiel Excel).
  • Über die Anrechenbarkeit von Mathematik-Grundlagen-Lehrveranstaltungen für andere Studiengänge muss im Einzelfall entschieden werden.
  • Sprachkurse in der eigenen Muttersprache
  • In allen Zweifelsfällen bitte beim Prüfungsamt nachfragen.

Noten

Die Kreditpunkte für GS können immer unbenotet eingebracht werden, selbst wenn in der Veranstaltung eine Note erbracht wurde. Alle unbenotet eingebrachten Veranstaltungen werden bei der Berechnung der Gesamtnote nicht berücksichtigt (die Gesamtpunktzahl wird in der Rechnung entsprechend reduziert).


Auswahlkataloge (BPO 2010)

In den  Bereichen TheoInf-Wahl, PrakTechInf-Wahl und AnwInf-Wahl aus den Studienverlaufsplänen wählt man seit dem Wintersemester 2020/21 sogenannte Aufbau-Veranstaltungen (ehemals Bachelor-Basis-Veranstaltungen).

Auswahlkataloge (MPO 2012)

In den  Bereichen TheoInf-Wahl, PrakTechInf-Wahl und AnwInf-Wahl aus den Studienverlaufsplänen wählt man seit dem Wintersemester 2020/21 sogenannte Aufbau-Veranstaltungen (ehemals Master-Basis-Veranstaltungen).

Informatik-Wahl-Module ( Prüfungsordnungen 2010 und 2012)

Bachelor Informatik (Prüfungsordnung 2010)

Im Bereich Informatik-Wahl müssen insgesamt 2 Veranstaltungen aus folgenden Bereichen gewählt werden:

  • Informatik-Bachelor-Vertiefung (IBV, entspricht Bachelor-Ergänzung) 
  • Bachelor-Aufbau (IBA, entspricht Bachelor-Basis)
  • Master-Aufbau (IMA, entspricht Master-Basis), sofern die inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Master-Vertiefung (IMV, entspricht Master-Ergänzung), sofern die inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Informatik Master (Prüfungsornung 2012)

Im Master Informatik muss ein Modul im Rahmen der Informatik-Wahl (InfWahl) aus folgenden Bereichen gewählt werden:

  • Master-Aufbau (IMA, entspricht Master-Basis)
  • Master-Vertiefung (IMV, entspricht Master-Ergänzung),

Im Rahmen der Projekt-Wahl müssen zwei weitere Module aus diesen Bereichen absolviert werden. Letztere können vom/von der Projektleiter*in vorgegeben werden.

Ersatz für ORB-I (Nur Informatik, Bachelor-Prüfungsordnung 2010)

Seit dem Wintersemester 20/21 wird ORB-I nicht mehr angeboten. Als Ersatz für ORB-I gibt es vier Möglichkeiten:

  • Grundlagen der Medieninformatik 2
  • Angewandte Informatik (findet das erste Mal im Sommersemster 21 statt)
  • Grundlegende Lehrveranstaltung mit 6CP eines anderen Studiengangs (Achtung: vorher Dozent:in fragen, ob man regulär teilnehmen darf).
  • Independent Study (Interessenten können sich bei Andreas Breiter melden)

Master-Profile (MPO 2012)

Master-Studierende (nur Prüfungsordnung 2012) können ihr Studium auf Wunsch entlang eines der drei vom Studiengang vorgesehenen Forschungsschwerpunkte ausrichten. Angeboten werden derzeit die Masterprofile Sicherheit und Qualität (SQ), Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik (KIKR) und Digitale Medien und Inetraktion (DMI).

Alternativ können Master-Studierenden auf Basis der Lehrangebote, sofern die Randbedingungen der Prüfungsordnung erfüllt sind, auch einen individuellen Studienverlauf zusammenstellen.

Kurzbeschreibung der Masterprofile:

Sicherheit und Qualität (SQ)

Das Profil Sicherheit und Qualität beschäftigt sich u.a. mit Verfahren zur Sicherstellung der  Fehlerfreiheit von Hardware und Software, zum Schutz von Daten vor unautorisiertem Zugriff und zum Schutz der Privatspäre einzelner.  Hinzu kommen u.a. aufgabenangemessene, verständliche und einfach zu bedienende Nutzungsschnittstellen.

Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik (KIKR)

Das Profil Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik beschäftigt sich damit, Computersysteme und Roboter zu entwickeln, die Fähigkeiten von Menschen und anderen biologischen Lebewesen haben, so z.B. das Erlernen neuer Sachverhalte, das Schlussfolgern mit unsicherem Wissen, das Verstehen von Texten und Sprache, aber auch motorische Fähigkeiten oder die Navigation im Raum.

Digitale Medien und Inetraktion (DMI)

Das Profil Digitale Medien und Interaktion beschäftigt sich vorwiegend mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer, insbesondere mit der Interaktion mit bzw. durch den Computer und der Anpassung an die Nutzenden sowie den Nutzungskontext (Einzbeziehung von Diversität).
Somit finden im Profil eine technische/algorithmische und eine interdisziplinäre/ästhetische Komponente zusammen.

Im Modulhandbuch und im Vorlesungsverzeichnis wird ausgewiesen, welche Veranstaltungen welchen Masterschwerpunkten zugeordnet sind.

Um einen Masterschwerpunkt auszuweisen, müssen nach der Prüfungsordnung von 2012 zwei Bedingungen erfüllt sein:

Erstens müssen zusätzlich zu Masterprojekt und Masterarbeit insgesamt mindestens sechs Mastermodule der Kategorien Master-Basis (MB) oder Master-Ergänzung (ME) gewählt worden sein. Gemäß der Prüfungsordnung für Informatik Master sind diese:

  • TheoInf-Wahl (MB)
  • zweimal PrakTechInf-Wahl (MB)
  • AnwInf-Wahl (MB)
  • zweimal Projekt-Wahl (vom Projektleiter/ von der Projektleiterin vorgegeben)

Auf Antrag an den Prüfungsausschuss können die profilspezifischen Module stattdessen auch aus den Bereichen InfWahl und Freie Wahl stammen, solange weiterhin insgesamt mindestens 6 Module aus MB oder ME profilspezifisch sind. Bereits im Bachelor absolvierte, aber noch nicht eingebrachte profilspezifische Module aus MB oder ME werden dafür anerkannt. Hierzu gibt es ein Formular.

Zweitens müssen profilspezifische Grundkenntnisse und -fähigkeiten aus vier Bachelormodulen vorhanden sein. Sofern sie im Bachelor noch nicht erworben wurden, können sie im Master in der Freien Wahl nachgeholt werden. Hierfür gibt es ebenfalls ein Formular.

Der Prüfungsausschuss beschließt, ob die Bedingungen zum Ausweisen eines Masterprofils erfüllt sind. Der Antrag auf Ausweisen eines Masterprofils muss spätestens mit der Anmeldung zur Masterarbeit beim Prüfungsamt im Fachbereich 3 eingereicht werden. Soweit die Lehrkapazitäten dies zulassen, soll es für jeden Studierendenjahrgang ein Studienangebot für jedes Profil geben.

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