04.04.2016

Prüfungsorganisation (FAQs)

Hier befinden sich Antworten zu den Themen

 



  • Modulanmeldung
  • Modulanmeldung

    Sabine Kuske04-02-2016

    Soll ein Modul prüfungsrelevant erbracht werden (und damit in den jeweiligen Studienabschluss eingebracht werden), muss eine verbindliche Anmeldung vorgenommen werden. Diese erfolgt im Regelfall circa 4 Wochen nach Semesterbeginn über PABO. Die genauen Fristen variieren (abhängig von den konkreten Semesterzeiten) ein bisschen und werden per E-Mail bekanntgegeben. Für besondere Veranstaltungsformen (Blockkurse, Projekte, Independent Studies, General Studies) gibt es Sonderregelungen. 

    Diejenigen, die sich über PABO nicht anmelden können, reichen ihre Anmeldung bitte in Papierform beim Prüfungsamt ein.

    Ein konkreter Prüfungstermin ist mit der Modulanmeldung noch nicht verbunden. Dieser wird mit dem/der Prüfenden direkt abgesprochen (die Modalitäten dazu werden von dem/der Prüfenden bekanntgegeben).

  • Modulanmeldung versus Veranstaltungsanmeldung über Stud.IP

    Sabine Kuske04-02-2016

    Die Veranstaltungsanmeldung über Stud.IP  hat nichts mit der Modulanmeldung (in der Regel über PABO)zu tun.

    Über Stud.IP meldet man sich als Teilnehmer*in für Lehrveranstaltungen an. Dadurch kann man auf Materialen zur Lehrveranstaltung zugreifen, E-Mails des/der Lehrenden erhalten usw. Die Anmeldung hat keine prüfungsrelevanten Konsequenzen.

    Bei der Modulanmeldung (in der Regel über PABO) meldet man sich verbindlich für ein Modul an; siehe hierzu auch die FAQ Modulanmeldung.

  • Prüfungen
  • Prüfungstermine

    Sabine Kuske04-02-2016

    Prüfungstermine und Prüfungsmodalitäten werden mit den Lehrenden vereinbart bzw. von ihnen bekannt gegeben.

  • Wie viele mündliche Prüfungen sind vorgeschrieben?

    Sabine Kuske16-02-2016

    Bachelor Informatik

    3 Wahlmodule der Veranstaltungsformen Vorlesung (+Übung) oder Kurs müssen mit einer benoteten mündlichen Prüfung abgeschlossen werden. Diese Module müssen einen Umfang von je mindestens 4 CP haben und aus mindestens zwei verschiedenen der folgenden Bereiche stammen:

    • TheoInf-Wahl (Wahlmodule der Theoretischen Informatik),
    • PrakTechInf-Wahl (Wahlmodule im Bereich Praktische und Technische Informatik),
    • AnwInf-Wahl (Wahlmodule in der Angewandten Informatik),
    • Informatik-Wahl,
    • General Studies,
    • Freie Wahl.

    Davon sind mindestens zwei Module aus den ersten vier Bereichen zu wählen.

     

    Master Informatik

    Eines der Wahlmodule der Veranstaltungsformen Vorlesung (+ Übung) oder Kurs muss mit einer benoteten mündlichen Prüfung abgeschlossen werden. Dieses Modul muss einen Umfang von mindestens 4 CP haben und aus dem Lehrangebot des Masterstudiengangs Informatik (Modulkategorie Master-Basis oder Master-Ergänzung) stammen.

  • Absage/Verschieben von Prüfungen

    Sabine Kuske04-02-2016

    Aus triftigen Gründen können Prüfungstermine abgesagt oder verschoben werden. Bitte dem/der Prüfenden rechtzeitig mitteilen (und bei Krankheit ein Attest vorweisen). Bei einer Absage (d.h. ohne Vereinbarung eines (zeitnahen) Ersatztermins) kann ein Prüfungstermin im Folgesemester wahrgenommen werden. Dazu ist eine erneute Modulanmeldung erforderlich. Dabei ist zu beachten, dass Prüfungen innerhalb einer Zeitspanne von maximal 3 Semestern nach Ende des Moduls erfolgreich absolviert werden müssen.

    Siehe auch die FAQs Krankheit am Prüfungstermin und  Wiederholung nicht bestandener Prüfungen.

  • Nicht-Erscheinen zu Prüfungen

    Sabine Kuske04-02-2016

    Die Prüfung zählt als ,,nicht bestanden''.
    Es gelten die jeweiligen Wiederholungsmodalitäten (siehe dort).

  • Wer darf Prüfungen abnehmen?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Bei den regulären Lehrveranstaltungsangeboten werden die Prüfungen von den jeweiligen Lehrenden abgenommen (in jeder Veranstaltung hat mindestens eine/einer der Lehrenden eine Prüfungsberechtigung). Sonderfälle stellen Abschlussarbeiten und Independent Studies dar.

  • In welchem Zeitraum dürfen Prüfungen erbracht werden?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Ein erster Prüfungsversuch zu einem Modul muss innerhalb der Modullaufzeit (bis zum Beginn der Vorlesungszeit des nachfolgenden Semesters) möglich sein. Für weitere Prüfungsversuche siehe die FAQ Wiederholung nicht bestandener Prüfungen.

  • In welchem Zeitraum sollen schriftliche Prüfungen bewertet sein?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Schriftliche Prüfungsleistungen sollen innerhalb von drei Wochen bewertet sein.

    Für Masterarbeiten gelten längere Fristen, siehe die FAQ Bis wann müssen Gutachten vorliegen?

  • Wiederholung nicht bestandener Prüfungen

    Sabine Kuske04-02-2016

    Alle Prüfungen können (in der Regel mehrfach) wiederholt werden.

    Man hat für jedes angemeldete Modul nach Modulende noch drei Semester Zeit die zugehörigen Prüfung(en) zu bestehen. Die Anzahl der Prüfungsversuche ist egal, allerdings wird in der Regel nicht mehr als ein Prüfungsversuch pro Semester angeboten. Prüfungswiederholungen können in einer anderen Form stattfinden. In den Wahlbereichen kann bei der Wiederholung auf ein anderes Modul gewechselt werden (die bisherigen Prüfungsversuche zählen aber mit).

     

    Ein Auslandssemester verlängert den Zeitraum für Wiederholungen um ein Semester.

  • Können bestandene Prüfungen wiederholt werden?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Nein. (In Grenzfällen gibt es manchmal Sonderabsprachen mit dem/der Prüfenden.)

  • Benötigt man für mündliche Prüfungen eine/einen Beisitzer*in?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Bei mündlichen Prüfungen ist in der Regel ein/eine Beisitzer*in anwesend, der/die das Protokoll führt. Dies dient nicht zuletzt dem Schutz der/des Studierenden.

  • Wer darf Beisitzer*in bei mündlichen Prüfungen sein?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Im Regelfall sind die Beisitzer*innen wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aus der Arbeitsgruppe des/der Prüfer*in. Sie müssen bereits einen (inhaltlich geeigneten) Studienabschluss vorweisen und sollten an der Universität Bremen (oder dem betreffenden Institut) beschäftigt sein.

     

    Übrigens: Mündliche Prüfungen sind hochschulöffentlich, wenn die Kandidatin/der Kandidat nicht widerspricht. Dieses Recht erstreckt sich nicht auf die Beschlussfassung und Bekanntgabe der Note. Studierende, die sich im gleichen Prüfungszeitraum zu dieser Prüfung gemeldet haben, sind als Hochschulöffentlichkeit nicht zugelassen. Die Kandidatin/der Kandidat kann in jedem Fall eine Person ihres/seines Vertrauens, die Mitglied der Universität ist, zu einer mündlichen Prüfung und zur Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses hinzuziehen.

  • Wer bestellt den/die Beisitzer*in?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Im Regelfall wird der/die Beisitzer*in von dem/der Prüfer*in vorgeschlagen. Der/die Student*in kann aber im Vorfeld auch eigene Vorschläge machen.

  • Krankheit am Prüfungstermin

    Sabine Kuske17-07-2015
    Verschiedene Fälle:
    
    a) Prüfer/in bietet Ersatztermin im aktuellen Prüfungszeitraum
       (WiSe/SoSe) an und Prüfling möchte diesen wahrnehmen:
       - Attest direkt an Prüfer/in
       - Keine Aktion im Prüfungsamt erforderlich
    
    b) Prüfer/in bietet **keinen** Ersatztermin im aktuellen Prüfungszeitraum
       (WiSe/SoSe) an (z.B. bei Klausur) und/oder Prüfling möchte diesen
       **nicht** wahrnehmen:
       - Attest an Prüfungsamt
       - Modulanmeldung wird inaktiviert
       
       b1) Es handelt sich um das 1. Prüfungssemester dieses Moduls
           - Modulanmeldung wird komplett gestrichen 
             (d.h. 4-Semesterfrist fängt nicht an zu laufen)
       
       b2) Es handelt sich um ein späteres Prüfungssemester dieses Moduls
           (Prüfungswiederholung)
           - 4-Semesterfrist wird automatisch um 1 Semester verlängert
  • Mündliche Prüfungen innerhalb von Independent Studies

    Sabine Kuske16-02-2016

    In den Studiengängen Informatik Bachelor und Master können sich Studierende in Absprache mit einem/einer Lehrenden der Informatik in ein Gebiet einarbeiten und darüber eine mündliche Prüfung um Umfang von 4 Kreditpunkten für den Wahlbereich Informatik ablegen.
    Aufgrund der Unabhängigkeit von angebotenen Lehrveranstaltungen fallen diese Prüfungen in den Bereich Independent Studies.

  • Warum ist meine Note bei PABO nicht sichtbar?

    Sabine Kuske24-09-2015

    Deine Note wird über den/die Dozent/-in in PABO eingetragen. Dies geschieht häufig erst, wenn der Großteil der Prüfungsergebnisse vorliegen. Bevor danach die Note aber für Dich sichtbar wird, muss der/die Dozent/-in eine unterschriebene Liste der Prüfungsergebnisse an das Prüfungsamt senden. Dies ist der häufigste Grund für die späte Sichtbarkeit Deiner Note in PABO. Momentan wird daran gearbeitet, diesen Prozess zu verkürzen.
     

     

  • Abschlussarbeiten
  • Wann und wie muss ich meine Abschlussarbeit anmelden?

    Sabine Kuske16-09-2015

    Formal muss die Abschlussarbeit vor ihrem Beginn angemeldet werden. Dies geschieht über ein Formular:

    Zu diesem Zeitpunkt müssen Thema und Erstgutachter_in feststehen und dort eingetragen werden (mit Unterschrift der Erstgutachters bzw. der Erstgutachterin). Real wird die Anmeldung nach einer gewissen Einarbeitungsphase in das gewählte Thema vorgenommen. Dabei sind folgende Mindestbearbeitungszeiten einzuhalten. Wird die Abschlussarbeit zu spät angemeldet, kann dies eine Studienzeitverlängerung zur Folge haben. Nach der Anmeldung teilt das Prüfungsamt schriftlich den spätesten Abgabezeitpunkt mit.

     

    Bachelorarbeit

    Die Bachelorarbeit in der Informatik muss spätestens einen Monat vor Abgabe beim Prüfungsamt angemeldet sein. Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt ab dem Anmeldezeitpunkt 4 Monate. Der Prüfungsausschuss Informatik kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 5 Wochen genehmigen.

    Masterarbeit

    Die Masterarbeit in der Informatik muss spätestens drei Monate vor Abgabe beim Prüfungsamt angemeldet sein. Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit in der Informatik beträgt 6 Monate ab dem Zeitpunkt der Anmeldung. Der Prüfungsausschuss Informatik kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 2 Monate genehmigen.

  • Kann man die Abschlussarbeit vor Ende des Projekts schreiben?

    Sabine Kuske15-12-2015

    Formal ist das möglich. Allerdings ist zu bedenken, dass der Aufwand für das Projekt am Ende eher zunimmt. Eine größere zeitliche Überlappung mag daher problematisch sein, insbesondere wenn die jeweiligen Themen nicht sehr eng beieinander liegen. Im Grundsatz kann die Abschlussarbeit auch vor dem Projekt geschrieben werden. Inhaltlich wird das allerdings nur in Ausnahmefällen sinnvoll sein (zum Beispiel, wenn besonderes Timing infolge eines Quereinstiegs vonnöten ist oder kein geeignetes Projektangebot im fraglichen Semester wird).

  • Wer darf meine Abschlussarbeit betreuen/begutachten?

    Sabine Kuske20-11-2015

    Für jede Bachelor oder Masterarbeit gibt es in der Regel zwei Gutachter_innen, wobei der/die erste Gutachter_in gleichzeitig die Arbeit betreut. Nähere Informationen zum Fach Informatik befinden sich hier.

  • Darf die Abschlussarbeit als Gruppenarbeit geschrieben werden?

    Sabine Kuske15-12-2015

    Formal können Abschlussarbeiten in einer 2er-Gruppe geschrieben werden. Es gibt allerdings Arbeitsgruppen in der Informatik, die keine Gruppen-Abschlussarbeiten anbieten. In der Arbeit ist zu vermerken, wer für welche Teile (primär) verantwortlich ist. Die Arbeit wird individuell bewertet.

  • Wie finde ich ein Thema für die Abschlussarbeit?

    Sabine Kuske15-12-2015

    Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    • Oft ergibt sich ein Thema aus dem Projektkontext (oder dem Kontext einer anderen Lehrveranstaltung). Das hat den Vorteil, dass man im relevanten Stoff in der Regel schon gut eingearbeitet ist und auch die Betreuenden relativ gut kennt.
    • Arbeitsgruppen stellen zum Teil Themen für Abschlussarbeiten auf ihre Webseite (oder veröffentlichen sie anderweitig). Viele Arbeitsgruppen bieten auch ein regelmäßiges Graduiertenseminar an, in dem Studierende oder Doktorand_innen über ihre Abschlussarbeiten/Promotionsvorhaben berichten. Das gibt einen guten Einblick in typische Fragestellungen der betreffenden Arbeitsgruppe.
    • Man kann sich im Grundsatz auch selbst ein Thema für eine Abschlussarbeit überlegen, muss dann allerdings einen Betreuer oder eine Betreuerin dafür finden. Dabei ist zu bedenken, dass das Thema für diesen Zweck geeignet sein muss (hinsichtlich Umfang, Komplexität, Forschungskontext). Nicht alle Arbeitsgruppen haben Kapazitäten für die Betreuung von arbeitsgruppenfernen Themen. Nicht für alle Ideen wird sich ein geeigneter Betreuer oder eine geeignete Betreuerin finden lassen.
    • Oft werden auch von Firmen Themen für Abschlussarbeiten angeboten. Dabei ist zu beachten, dass man dennoch einen Betreuer oder eine Betreuerin an der Universität benötigt, der/die das Thema geeignet findet.
  • Kann ich die Abschlussarbeit bei einer Firma schreiben?

    Sabine Kuske15-12-2015

    Im Prinzip ja.  Zum einen werden von Firmen oft Themen für Abschlussarbeiten angeboten.  Zum anderen ergibt sich ein solches Thema auch häufig aus dem aktuellen studentischen Job.  Dabei ist jedoch einerseits zu beachten, dass man dennoch einen Betreuer oder eine Betreuerin im Studiengang Informatik an der Universität benötigt, der/die das Thema geeignet findet (siehe dazu auch unsere Seite über Abschlussarbeiten).  Zum anderen kann es problematisch sein, wenn Abschlussarbeit und Job zu eng gekoppelt sind, da das Tagesgeschäft des Jobs die erforderliche grundsätzlichere Bearbeitung des Themas im Rahmen der Abschlussarbeit nicht selten behindert.  Betreuer_innen in der Firma haben nicht immer die notwendige Weitsicht für diesen potentiellen Konflikt. Betreuer_innen in der Firma können in der Regel nicht Gutachter_innen der Arbeit sein.

     

  • Betreuer*innen versus Erstgutachter*innen von Abschlussarbeiten?

    Sabine Kuske15-12-2015

    Das formale Konzept eines Betreuers oder einer Betreuerin gibt es in der Prüfungsordnung nicht. Idealerweise nimmt der Erstguachter bzw. die Erstgutachterin auch die technische Betreuung der Abschlussarbeit vor. Real kommt es jedoch oft vor, dass die technische Betreuung von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter oder einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus der Arbeitsgruppe des Erstgutachters/der Erstgutachterin durchgeführt wird. Bei Abschlussarbeiten in Firmen wird die technische Betreuung auch häufig von Firmenmitarbeiter_innen vorgenommen. Firmenmitarbeiter_innen haben aber in der Regel keine Prüfungsberechtigung und können daher keine Gutachter_innen sein.

  • Wann und wo muss ich meine Abschlussarbeit abgeben

    Sabine Kuske29-01-2016

    Bachelorarbeiten in der Informatik dürfen frühestens einen Monat nach ihrer Anmeldung abgegeben werden, Masterarbeiten frühenstens drei Monate. Sie müssen spätestens zum vom Prüfungsamt mitgeteilten Abgabezeitpunkt im Prüfungsamt eingereicht sein. Dies kann persönlich, im Hausbriefkasten (MZH, Ebene 6) oder auch per Post geschehen.

    Bei einer Bachelorarbeit kann der Prüfungsausschuss Informatik auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 5 Wochen genehmigen, bei einer Masterabeit um maximal 2 Monate.

  • In welcher Form muss die Abschlussarbeit abgegeben werden?

    Sabine Kuske29-01-2016

    Es müssen drei gebundene Exemplare der Arbeit beim Prüfungsamt abgegeben werden (zwei für die Gutachter*innen und ein Exemplar für die Akte). In der betreuenden Arbeitsgruppe mag es weitere Richtlinien für das Format der Arbeit geben. Die ggf. entwickelte Software (Source-Code, Testsequenzen etc.) muss nicht ausgedruckt werden, sondern kann der Arbeit auch z.B. als CD beigefügt werden (zusammen mit einer pdf-Version der Arbeit).

  • Kann man die Abschlusssarbeit während eines Urlaubssemesters schreiben?

    Sabine Kuske29-01-2016

    Während eines regulären Urlaubssemesters kann man keine Prüfungsleistungen erbringen und daher auch keine Abschlussarbeit schreiben.

    Ausnahme: Studien- und Prüfungsleistungen dürfen bei einer Beurlaubung aus dem besonderen Grund "Elternzeit" bzw. aus dem besonderen Grund "Scheinfreiheit" erbracht werden. (Siehe auch http://www.uni-bremen.de/studiengebuehren/faq.html)

  • Kann man das Thema der Abschlussarbeit zurückgeben, wenn aus fachlichen Gründen eine Bearbeitung nicht möglich ist?

    Sabine Kuske29-01-2016

    Das Thema einer Bachelorarbeit kann einmal innerhalb der ersten vier Wochen zurückgegeben werden, das Thema einer Masterarbeit einmal innerhalb der ersten acht Wochen. Dafür ist ein begründeter Antarg an den Prüfungsausschuss zu stellen. 

  • Wie viele Gutachter*innen braucht man?

    Sabine Kuske01-02-2016

    Zwei. Sollten die Bewertungen der beiden Gutachter*innen um zwei volle Notenstufen oder mehr voneinander abweichen oder eine bzw. einer der beiden Gutachter*innen die Arbeit mit nicht bestanden bewerten, kann ein dritter Gutachter bzw. eine dritte Gutachterin hinzugezogen werden und die beiden besten Bewertungen werden berücksichtigt, sofern die Arbeit darin mit bestanden bewertet wurde.

     

  • Wer darf Abschlussarbeiten begutachten?

    Sabine Kuske01-02-2016

    Professor*innen, Honorarprofessor*innen, Privatdozent*innen, Lektor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, sowie langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit Berechtigung zur selbständigen Lehre (oder einer speziellen Prüfungsberechtigung für Abschlussarbeiten). Die im Fach Informatik der Universität Bremen dafür in Frage kommenden Personen sind auf der Seite http://www.szi.uni-bremen.de/lehre/abschlussarbeiten-2/ aufgelistet.

    Eine/einer der Gutachtenden muss Informatik-Professor*in an der Universität Bremen sein. Der/die andere Gutachter*in muss nicht aus dem Kreis der Professor*innen kommen, kann sogar einem anderen Studiengang angehören (der jedoch thematisch einschlägig sein sollte) und/oder von einer anderen Hochschule stammen. Dabei ist es unerheblich, wer von beiden Erstgutachter*in ist.

     

  • Dürfen beide Gutachter*innen aus derselben Arbeitsgruppe stammen?

    Sabine Kuske01-02-2016

    Um eine gewisse Unabhängigkeit der Gutachten zu gewährleisten, sollten die beiden Gutachter*innen aus verschiedenen Arbeitsgruppen stammen. Allerdings kann es begründete Ausnahmen geben.

     

  • Wie findet man Gutachter*innen?

    Sabine Kuske01-02-2016

    Der/die Erstgutachter*in ergibt sich in der Regel aus dem gewählten Thema. Wer als Zweitguachter*in infrage kommt, kann unter http://www.szi.uni-bremen.de/lehre/abschlussarbeiten-2

    nachgelesen werden. Dabei ist zu beachten, dass eine/einer der beiden Gutachter*innen ein/eine Hochschullehrer*in der Informatik sein muss. Die Wahl des/der Zweitgutachter*in geschieht in der Regel in Absprache mit dem/der Erstgutachter*in.

    Für die Anmeldung zum Kolloquiums der  Abschlussarbeit muss im Prüfungsamt ein von beiden Gutachter*innen unterschriebenes Formular abgegeben werden. Dieses ist im Prüfungsamt erhältlich.

     

  • Verlängerung von Abschlussarbeiten

    Sabine Kuske01-02-2016

    Eine Verlängerung kann beantragt werden, wenn sich bei der Bearbeitung unerwartete Schwierigkeiten unterschiedlichster Art ergeben haben (z.B. wenn wichtige Voraussetzungen entgegen der Planung doch nicht rechtzeitig verfügbar waren oder sich kurz vor der Abgabe wichtige neue Erkenntnisse ergeben haben). Die Verlängerung ist unter Nennung der Gründe und mit Befürwortung des Erstgutachters oder der Erstgutachterin in einem formlosen Antrag beim Prüfungsamt einzureichen.

    Die maximale Verlängerungsmöglichkeit beträgt bei Bachelorarbeiten 5 Wochen und bei Masterarbeiten 2 Monate.        
    Bei Krankheit während der Bearbeitungszeit gelten andere Regeln. Siehe dazu die FAQ Krankheit während der Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit.

     

  • Krankheit während der Bearbeitungszeit von Abschlussarbeiten

    Sabine Kuske01-02-2016

    Dann ist ein entsprechendes Attest im Prüfungsamt einzureichen. Die Bearbeitungszeit verlängert sich automatisch um die Dauer der Krankheit. Bei sehr lang andauernder Krankheit kann der Prüfungsausschuss ein amtsärztliches Attest verlangen.

  • Hilfe bei Schreibschwierigkeiten

    Sabine Kuske02-02-2016

    Hier können die Agebote der Studierwerkstatt hilfreich sein. Kurse der Studierwerksatt gehören zum Lehrangebot der fachergänzenden Studien der Uni Bremen und sind somit im Bereich General Studies anrechenbar.

  • Abgabetermin für die Abschlussarbeit verpasst

    Sabine Kuske02-02-2016

    Wenn die Abgabefrist verstrichen ist, gilt die Abschlussarbeit als nicht bestanden. Die Abschlussarbeit kann einmal wiederholt werden.

     

  • Was passiert, wenn die Abschlussarbeit mit nicht bestanden bewertet wird?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Wird die Arbeit mit nicht bestanden bewertet, kann wie folgt verfahren werden:

    •  Es kann auf Antrag des/der Studierenden ein neues Thema vereinbart werden.
    •  Bewertet nur ein/eine Gutachter*in mit nicht bestanden, kann ein drittes Gutachten eingefordert werden.
  • Wann und in welcher Form findet das Kolloquium statt?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Der Termin des Kolloquiums wird mit den Gutachter*innen abgesprochen. Er soll bei Bachelorarbeiten spätenstens 6 Wochen nach Abgabe der Arbeit und bei Masterarbeiten spätestens 12 Wochen nach Abgabe der Arbeit stattfinden. Augrund der engen Terminpläne der Gutachter*innenist man gut beraten, den Kolloquiumstermin frühzeitig zu vereinbaren.

    Das Kolloquium besteht aus einem Vortrag über den Inhalt der Arbeit sowie Fragen der Gutachter*innen zur Arbeit und ggf. dem zugrundeliegenden Themenfeld. Der Vortrag dauert 20 bis 30 Minuten.

    Ein Kolloquium kann nur stattfinden, wenn die Abschlussarbeit mit mindestens ausreichend bewertet wurde.

     

  • Ist das Kolloquium öffentlich?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Formal ist das Kolloquium Universitäts-öffentlich. In der Realität werden allerdings nicht selten auch Freunde und Verwandte eingeladen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass sich der Vortrag an ein Fachpublikum richten soll und die anschließende Befragung durchaus Prüfungscharakter hat. Daher kann ein allzu breites Publikum unpassend sein.

     

  • Kann das Kolloquium auch über Telefon/Videokonferenz stattfinden?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Ja, das ist möglich, wenn eine/einer der Beteiligten aus gewichtigen Gründen nicht vor Ort sein kann.

     

  • Was ist ein Notkolloquium?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Ein Notkolloquium wird nur mit bestanden oder nicht bestanden bewertet und durchgeführt, wenn der/die Student*in (z.B. für einen Einstellungsvorgang) eine Vorabbescheinigung über den erfolgreichen Studienabschluss benötigt, der reguläre Kolloquiumstermin aber nicht rechtzeitig zustandekommen kann (z.B. weil die Arbeit noch nicht abschließend bewertet werden konnte).
    Eine Vorabbescheinigung für den Übergang in den Master muss die Abschlussnote enthalten. Hierfür reicht ein Notkolloquium nicht.

     

  • Müssen die Gutachten vor dem Kolloquium vorliegen?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Die Gutachten müssen vor dem Kolloquium vorliegen. Dies ermöglicht den Studierenden, im Vortrag bzw. in der anschließenden Befragung zu potentiellen Kritikpunkten Stellung zu nehmen.

     

  • Bis wann müssen die Gutachten vorliegen?

    Sabine Kuske04-02-2016

    Bachelorarbeiten: 3 Wochen nach Abgabe

    Masterarbeiten: 8 Wochen nach Abgabe

    Prüferinnen/Prüfern, die eine hohe Zahl von Abschlussarbeiten begutachten müssen, kann eine angemessen längere Frist eingeräumt werden.

  • Wie wird die Note der Abschlussarbeit berechnet?

    Sabine Kuske18-11-2015

    Für jede Bachelor- oder Masterarbeit werden zwei schriftliche Gutachten erstellt. Im Anschluss findet ein Kolloquium statt, das ebenfalls von beiden Gutachter_innen bewertet wird.

    Die Note der Abschlussarbeit wird wie folgt berechnet:

    • Der Mittelwert der beiden Gutachten-Noten wird auf eine Drittel-Note  gerundet, das heißt, auf eine der folgenden Noten: 1.0, 1.3, 1.7, 2.0, 2.3, 2.7, 3.0, 3.3, 3.7, 4.0.  Liegt der Mittelwert genau zwischen zwei Drittel-Noten, wird abgerundet (z.B. 1,3 und 1,7 ergeben 1,3). Die so erhaltene Note heißt im Folgenden X.
    • Der Mittelwert der beiden Noten für das Kolloquium wird ebenfalls auf eine Drittel-Note gerundet. Die so erhaltene Note heißt im Folgenden Y.
    • Nun wird X mit 80% und Y mit 20% gewichtet und die so erhaltene Note ( Z = 0.8 * X + 0.2 * Y) wiederum auf eine Drittel-Note gerundet.

    Nur diese so gebildete Drittel-Note wird auf dem Zeugnis ausgewiesen und geht in die Berechnung der Gesamtnote des Abschlusses ein.
     

  • Wie geht die Note der Abschlussarbeit in die Gesamtnote ein?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Beim Bachelor wird sie (wie das Projekt) doppelt gewertet. Beim Master wird sie einfach gewertet.
       

     

  • Wann müssen bei der Anmeldung der Abschlussarbeit noch fehlende Studien-/Prüfungsleistungen spätestens vorliegen?

    Sabine Kuske02-02-2016

    Zum Kolloquium.

  • Weitere Fragen zur Prüfungsorganisation
  • Besuch von Modulen in den Wahlbereichen im Bachelor

    Sabine Kuske28-04-2017
    • Im Bereich PrakTechInf-Wahl (Praktische und Technische Informatik Wahl) können Bachelorstudierende NUR Bachelor-Basismodule aus dem Bereich Praktische und Technische Informatik wählen. Die entsprechenden Modulnummern haben die Forn BB-7.....
    • Im Bereich TheoInf-Wahl (Theoretische Informatik Wahl) können Bachelorstudierende Basis- und Ergänzungsmodule der Theoretischen Informatik aus dem Bachelor- und Masterstudiengang wählen, also alle Module mit den Nummern der Form BB-6...., BE-6..., MB-6 ... oder ME-6....
    • Im Bereich AnwInf-Wahl (Angewandte Informatik Wahl)  können Bachelorstudierende Basis- und Ergänzungsmodule der Angewandten Informatik aus dem Bachelor- und Masterstudiengang wählen, also alle Module mit den Nummern der Form BB-8...., BE-8..., MB-8 ... oder ME-8....
    • Im Bereich Inf-Wahl (Informatik Wahl) können im Bachelorstudium beliebige Basis- und Ergänzungsmodule aus dem Bachelor- und Masterstudiengang gewählt werden, also alle Module mit den Nummern der Form BB-..., BE-...,MB-... oder ME-....

     

     

     

  • Anerkennung von Bachelor-Modulen für den Master

    Sabine Kuske27-01-2016
    Master-Studierende (Informatik) können sich Bachelor-Basismodule (BB) und Bachelor-Ergänzungsmodule (BE) als freie Wahl für den Master Informatik anerkennen lassen. Dazu muss ein formloser Antrag an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Der Antrag muss beim Prüfungsamt abgegeben werden. 
  • Verrechnung überzähliger Punkte aus der Freien Wahl

    Sabine Kuske09-06-2016

    In der Freien Wahl können Module aus dem Gesamtangebot der Universität Bremen gewählt werden (also wahlweise aus der Informatik oder aus dem Angebot anderer Fächer/General Studies), sofern sie sich inhaltlich nicht mit anderen absolvierten Modulen überlappen. 

     

    Die Zahl der in der Freien Wahl zu erbringenden CP richtet sich nach den in anderen Wahlmodulen erbrachten CP, die je nach gewählter Lehrveranstaltung variieren können. Insgesamt sind über alle Pflicht- und Wahlmodule zusammengerechnet 180 CP für den Bachelor  (beziehungsweise 120 CP für Master) erforderlich.

    Durch die Einbringung von Modulen aus der Freien Wahl können überschüssige CP entstehen.

     

    Wie werden überschüssige CP aus der Freien Wahl verrechnet?

    Muss man zum Erreichen der notwendigen CP ein Freie-Wahl-Modul stückeln, so wird es anteilig in die 180 Punkte (beziehungsweise 120 Punkte beim Master) aufgenommen. Die überschüssigen CP werden im Zeugnis als Zusatzleistung ausgewiesen.

    Falls beim Bachelor ganze Module aus der Freien Wahl übrigbleiben, kann man sie auch im Master Informatik der Uni Bremen einbringen.  Dies muss dem Prüfungsamt rechtzeitig vor der Ausstellung des Bachelor-Zeugnisses mitgeteilt werden. Ist man zur Zeit der Ausstellung des Bachelor-Zeugnisses bereits im Master Informatik an der Uni Bremen eingeschrieben, macht das Prüfungsamt die Übertragung in den Master automatisch.

     

     

  • Benotung der Module aus der Freien Wahl

    Sabine Kuske14-12-2016

     

    Module aus der Freien Wahl können unbenotet ins Abschlusszeugnis eingebracht werden. Vor der Erstellung des Abschlusszeugnisses muss dem Prüfungsamt mitgeteilt werden, welche Module unbenotet eingebracht werden sollen.

  • Prüfungen für Studierende mit Beeinträchtigung

    Sabine Kuske25-11-2016

    Studierende der Informatik, die aufgrund einer Beeinträchtigung, besondere Bedingen bei Prüfungen benötigen, können beim Prüfungsausschuss Informatik einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen.  Bei Genehmigung erstellt das Prüfungsamt im Fachbereich 3 ein Schreiben zur Vorlage bei den Prüfer*innen.